Balkon gestalten/umgestalten

Habt ihr einen Balkon? Benutzt ihr diesen gerne und habt ihr gerne Pflanzen drauf oder eher nicht?
Wir haben einen Balkon ja erst seit Juli 2015. Vorher 25 Jahre DG-Wohnung, ohne Balkon. Jetzt haben wir das große Glück zur Straßenseite einen Balkon zu haben und dieser hat ab Mittags Sonne. Nach hinten heraus haben wir eine kleine Terrasse und ein Ministück Rasen, auf dem jetzt auch wieder Gras wächst (ist dort leider so ein Problem, wir säen Gras und es wächst auch, aber zum Herbst hin verschwindet der Rasen und im Frühjahr müssen wir neu säen. Der Boden scheint da irgendwie nicht der beste zu sein und Nachbars Eiche raubt dem Boden scheinbar auch Kraft, wir wissen es nicht). Aber zurück zum Balkon:
Als wir in unsere Wohnung eingezogen sind, hingen als allererstes Balkonkästen mit Blumen 😉 Wir waren noch nicht wirklich drin, aber der Balkon war schon bepflanzt und Möbel standen drauf 😉 Man muss halt Prioritäten setzen oder? Im letzten Jahr haben wir gar nicht soviel gemacht. Es waren zwar Blumenkästen da, jedoch gingen uns die Geranien kaputt. Dieses Jahr möchten wir unseren Balkon wieder gemütlicher und schöner haben.
An sich können wir über den Balkonboden nicht meckern. Ich denke, da gibt es nun wirklich schlimmere Böden. Aber trotzdem überlegen wir, ob wir dort so Holzfliesen hinmachen oder nur einfach einen etwas größeren Outdoorteppich. Farbe aber steht: Fliesen oder Teppich soll in grau gehalten sein. Wahlweise haben wir auch so Balkonrasen überlegt, allerdings nicht in giftgrün. Diesen gibt es nämlich in sehr annehmbaren Farben, wie z.B. grau 😉 Hätte den Vorteil, sowie auch beim Teppich: ist es nicht mehr schön, kann man es besser und schneller entsorgen als so Holzfliesen. Und schneller verlegt hat man es auch.
Am Sonntag waren wir in einem Blumenfachmarkt und haben uns spontan in die Margeritenbüsche verliebt und so durften diese mitkommen. Von den Holzkisten habe ich insgesamt zwei. Ich habe heute im Netz geschaut und wollte schon vier neue weiße Holzkisten bestellen, aber mir waren die Versandkosten zu hoch 😉 Bzw. da war ich jetzt einfach derzeit zu geizig für. Vielleicht streichen wir jetzt auch nur einfach die beiden Kisten, die wir haben, in weiß an und belassen es erst einmal dabei. Dann könnte man ja immer noch zwei nachbestellen. Das ist erst einmal die vernünftigste und auch praktischere Variante. Die Laterne ist mittlerweile weg. Denn dort steht seit gestern ein kleiner Pflanzenkorb.
Nicht fotografiert habe ich meine zwei Tomatenpflanzen. Ich wage dieses Jahr mal das Experiment und habe Tomaten in einem Kübel angepflanzt. Wenn es warm ist und die Sonne scheint, dann wird es auf unserem Balkon durchaus sehr muckelig warm.

Ihr seht, wir waren also schon sehr fleißig. Am Balkongeländer hängt jetzt von innen noch eine Lichterkette. Allerdings die schicke Variante mit Stoff überzeugen. Bild wird folgen.

Da wo die Holzkiste steht, da überlegen wir noch, an der Wand ein Gitter anzubringen. In Gedanken stelle ich es mir toll vor. Ein weißes und daran kann man dann kleinere Kästen befestigen oder so einzelne Blumenkörbe mitsamt Blumen. Noch sind wir also mittendrin in der Balkongestaltung. Die größeren Blumenkästen fürs Geländer folgen noch, denn sie müssen noch bepflanzt werden. Werden wir dieses Jahr wieder machen lassen. Klingt jetzt versnobt? Soll es aber nicht. Wir haben einfach gesehen, dass es letztes Jahr nicht so gut geklappt hat und es kostet mich nicht mehr als nur die Pflanzen. Warum soll ich dann meine Kästen selbst bepflanzen? Außerdem können die Leute in der Gärtnerei es bedeutend besser. Im Jahr davor haben wir es nämlich schon machen lassen und es hat einfach nur toll ausgeschaut. (Netter Nebeneffekt: ich habe auch nicht den Dreck auf dem Balkon 😉 )

Seid ihr denn schon fertig? Habt ihr ein zweites Wohnzimmer auf eurem Balkon oder gar einen kleinen Dschungel? Berichtet doch einmal, wenn ihr Lust habt. Wie haltet ihr es?

641b96a9-ab67-420a-9f0a-1f27c098926e

Schlosspark Benrath

Ostermontag haben wir eine trockene Phase genutzt und sind nach Benrath gefahren. Wir wollten durch den Schlosspark Benrath laufen. Ich glaube, es ist fast 20 Jahre her, dass ich das letzte Mal dagewesen bin. Ich werde aber nicht noch einmal so lange mit einem weiteren Besuch warten 😉 Auf jeden Fall muss der nächste Besuch an einem sonnigen Tag sein und vielleicht habe ich dann auch schon meine neue Kamera. Denn gerade bei sonnigem Wetter kommen dort die Bilder noch einmal schöner herüber. Aber auch wenn es etwas trüber oder grauer ist, lohnt sich definitiv ein Besuch dieses Parks. Er ist so schön und ich muss gestehen, ich war erstaunt, wie groß er gewesen ist und wie toll man dort laufen kann. Wir haben noch lange nicht alles gesehen. Aber schon das meiste und ich kann nur sagen: hinfahren!

Was ist das überhaupt für ein Park und wieso ein Schloss? Hier habe ich meine Informationen von den Seiten Düsseldorf Tourismus und NRW Tourismus. Ich fasse einfach mal etwas zusammen:  Das Schloss Benrath mit seinem Lustschloss, dem Jagdpark, den Weihern und Kanälen gilt als bedeutsames architektonisches Gesamtkunstwerk von Düsseldorf. Eigentlich ist mit diesem Satz von der Seite NRW Tourismus schon alles gesagt 😉 Es soll eines der schönsten Gartenschlösser des 18. Jahrhundert sein. Und es ist wirklich schön. Aber um das Schloss geht es hier gar nicht.

Der Park selbst führt um das Schloss herum und es gibt auch einen ausgedehnten Waldpark. Manche Wege führen in diesem sogar bis fast an den Rhein. Dieser Waldpark ist so groß, dass hat uns echt überrascht. Ein solcher Wald inmitten einer Großstadt. Wobei, davon haben wir ja in Düsseldorf noch mehr von. Aber ich hätte einen solchen Waldpark niemals an einem solchen Schlosspark vermutet. Aber es ist toll. Man kann kreuz und quer laufen, man kann sich vielleicht auch etwas verlaufen, man kann bestimmt anderthalb Stunden durch diesen Waldpark laufen. Aber im Prinzip ist das Wegenetz streng geometrisch angelegt. Und zwar sternenförmig. Und alle Wege treffen sich in einem Rondell einer großen Rasenfläche.

Entlang des 470 Meter langen Spiegelweihers kann man schon die Rückseite des Schloss sehen und bewundern. Entlang dieses Weihers gibt es breite Rasenstreifen und hohe Bäume. Wir haben uns vorgestellt, wie im 18. Jahrhundert der Kurfürst dort entlang gewandelt ist. Und man kann sich das schon ziemlich gut vorstellen. Es ist schon ein besonderer Flair, wenn man da entlang geht.

Unterhalb der Rückseite des Schlosses liegt noch ein großes Blumenbeet. Dieses wird im Frühjahr und Sommer nach einem barocken Muster bepflanzt. Ich habe jetzt kein Muster gesehen und erkannt, aber damit kenne ich mich auch gar nicht aus 😉 Aber es war wunderschön angelegt. Ist man oben am Schloss, kann man drum herum gehen und man kann auch die Vorderseite des Schlosses bewundern:

Und so etwas inmitten eines Stadtteils. Das finde ich so faszinierend. Das Schloss selbst kann man auch besichtigen. Man kann auch darin heiraten und möchte man eine richtige Märchenhochzeit haben, dann hat man hier wohl die beste Kulisse und etwas ganz Besonderes. 

Kommen wir zurück zum Park. Wenn ich gerade so Nachlese und aufschreibe, was es so gibt, dann stelle ich fest: ich muss da wirklich noch einmal hin. Z.B. soll es im englischen Bereich des Parks auch einen Ginko geben. Gesehen habe ich ihn leider nicht, aber auch nicht gewusst und somit nicht darauf geachtet. Und ja, ich muss noch genauer gehen und schauen. Aber beim ersten Mal ist man doch recht überwältigt, was man dort alles findet und sieht. Ganz besonders schön sind übrigens die Baumreihen:

 Wenn ihr also einen Besuch in Düsseldorf plant, dann schaut euch den Park wirklich an. Oder wenn ihr in Düsseldorf und/oder Umgebung lebt, dann fahrt hin und schaut es euch an. Der ganze Park ist sehr gepflegt und frei zugänglich. Auch Hunde sind erlaubt. Mülleimer zur Entsorgung der Kotbeutel gibt es auch. Hier würde ich mir allerdings doch ein paar mehr Mülleimer wünschen. Bei richtig tollem Wetter wird es durchaus dort etwas voller werden. Aber durch die Größe vermute ich einfach mal, dass es sich gut verläuft. 

Fazit: toller Park, wunderschönes Schloss, faszinierend was inmitten eines Stadtteils alles so sein kann, tolles Ausflugsziel für Touristen sowie für Einheimische 😉 

Nordpark und Japanischer Garten

Der Nordpark ist eine öffentliche Grünanlage in Düsseldorf und befindet sich im Stadtteil Stockum. Direkt dabei auch der Aquazoo (dieser befindet sich allerdings leider immer noch im Umbau). Flughafennähe ist auch gegeben, wie man unschwer am Fluglärm hören kann, wenn man durch den Park schlendert. Aber in der Ecke gehört er halt einfach dazu. Wer das nicht mag, der darf natürlich nicht den Nordpark aufsuchen;)
Wenn dort die Brunnen laufen, dann hat man dort schöne Wasserspiele. Weiter findet man dort sehr akkurat angelegte Blumenbeete, die zweimal im Jahr abwechslungsreich bepflanzt werden. An Karfreitag waren wir da und wir fanden tolle Blumenbeete vor mit Tulpen etc.

Die Wege dort sind sehr breit angelegt und auch sehr angenehm zu gehen. Der ganze Park ist sehr gepflegt und überall an den Wegen findet man Bänke.

Im südwestlichen Zipfel des Nordparks befindet sich der Japanische Garten von Düsseldorf. Liest man im Netz nach, möchte man eigentlich gerne sofort dahin. Zumindest ging es mir so. Deswegen auch der Besuch vom Nordpark, durch den wir gelaufen sind, um zum Japanischen Garten zu kommen. Der Blick, der sich beim Betreten des 5.000 Quadratmeter großen Gartens bietet, erschließt schnell einige der fernöstlichen Besonderheiten (Quelle Stadt Düsseldorf HP). Ja, es geht schnell. Denn er ist nicht groß. Kaum ist man drin, ist man fast schon wieder draußen. War der Japanische Garten in Leverkusen wirklich ein tolles Blumenerlebnis, war es in Düsseldorf eine echte Enttäuschung. Erhoffte ich mir viele japanische Kirschbäume, standen nur ein paar da. Da stehen im Nordpark selbst schönere Bäume! Ganz ehrlich? Der ganze Garten ist eine Enttäuschung. So viele Blumen gibt es dort leider nicht. Ein Rundweg führt die Besucher durch den Park. Ja, in fünf Minuten waren wir durch. Keine Frage, der Garten war bestimmt mal toll. Aber warum macht man nicht mehr? Platz ist doch da. Wir haben bei uns in Düsseldorf soviele Japaner. Gerade deswegen habe ich mir so viel mehr erhofft. Zumal ich nun den Garten in Leverkusen kannte. Dort gab es ein japanisches Häuschen und japanische Brücken. Und überall Blumen plus Bäume. Ehrlich gesagt, wusste man gar nicht, wo man zuerst fotografieren sollte. Vom Garten aus Düsseldorf kann ich euch leider keine Bilder zeigen….. ich fand es einfach nicht lohnenswert dort nur ein Bild zu machen. Mag sein, dass andere es anders sehen. Aber das hier ist meine Meinung, mein Eindruck und ja, ich finde, dass man es besser machen kann. Düsseldorf will so schicki immer sein, will oben mitspielen, holt sich den Start der Tour de France nach Düsseldorf…und dann ist der Japanische Garten so mickrig. Schade. Denn der Platz ist wirklich schön, auch der Nordpark selbst ist toll.

So waren wir schnell durchgegangen durch den Japanischen Garten von Düsseldorf. Und sind durch den Nordpark wieder zurück gegangen. Dort fanden wir noch tolle blühende Kirschbäume:

Alles in allem lohnt sich durchaus ein Besuch des Nordparks. Toll angelegte Beete, sehr gepflegt und vor allem sehr sauber. Er ist auch groß genug, so verläuft es sich ganz gut. Leider waren die Wasserspiele in dem 170 Meter langen Becken nicht an. Aber diese werden bestimmt bald wieder angemacht werden.

Hinweis für Hundebesitzer: Der gesamte Nordpark ist frei für Hunde. Auch in den Japanischen Garten darf man mit Hunden hinein. Vor unserem Besuch habe ich leider im Netz diesbezüglich nichts gefunden. In Leverkusen ist nur das Gelände um den Japanischen Garten frei für Hunde, in den Garten selbst dürfen sie leider nicht hinein. Im Nordpark kann man sehr gut mit dem Hund gehen. Es gibt eine Freilauffläche und reichlich Mülleimer. Falls der Hund mal sein Geschäft verrichtet, muss man nicht minutenlang mit der Kottüte in der Hand durch die Gegend laufen 😉 Behälter mit Kottüten habe ich selbst keine gesichtet. Wahrscheinlich gibt es einen an der Freilauffläche. Aber wir haben eh immer Kotbeutel mit dabei. 

Ostern 2017

easter-eggs-2211952_640

Nun steht das Osterfest wieder vor der Türe. War nicht gerade erst Weihnachten gewesen?

Aber gut, dass die Zeit wiederum auch so schnell vergeht. Jetzt sind die Tage langsam wieder länger und es macht wieder viel mehr Spaß draußen zu sein. Leider soll das Wetter hier in unserer Ecke nicht so mitspielen. Aber dann macht man es sich halt zu Hause gemütlich.
Wie verbringt ihr denn so die Ostertage? Bei uns werden sie mehr als ruhig und gemütlich sein. Bei uns gibt es kein großes Familienfest oder Feier. Auch gibt es keine kleinen Kinder, für die wir Ostereier verstecken müssten. Wir genießen natürlich die vier freien Tage und damit dieses herrlich lange Wochenende. Da ich mehr als urlaubsreif bin, kommen sie mir auch gerade sehr gelegen 😉

Heute werden wir noch den Einkauf erledigen. Morgen machen wir es wetterabhängig. Sollte es vormittags noch schön sein, dann würde ich gerne in den Japanischen Garten in Düsseldorf. Jetzt muss ich mir diesen doch auch einmal anschauen 😉 Samstag ist ja ein recht normaler Tag. Am Ostersonntag werden wir zusammen mit meiner Schwester und meiner Mama lecker Essen gehen und ansonsten ist nur pure Gemütlichkeit angesagt. Dazu zählt für mich auch die Runden mit dem Hund 😉
Ihr seht, wir sind bzgl. Feiertage ziemlich entspannt und stressen uns nicht.

Stresst euch auch nicht und genießt auch mal, dass morgen ein stiller Feiertag ist. Heute morgen begann schon wieder die alljährliche Diskussion im Radio: stiller Feiertag, noch zeitgemäß oder sollte man es aufheben? Ja, es ist definitiv noch zeitgemäß. Unsere heutige Zeit ist so laut, so stressig, man muss immer unterwegs sein, weil man ja sonst nicht in ist oder man glaubt, man verpasst was…… was spricht denn da gegen einen stillen Feiertag? Sich einfach mal auf Traditionen besinnen? Auf Werte? Was ist so schlimm daran, dass man mal nicht feiern gehen kann oder keine laute Musik ist? Es stehen so viele Tage einem zur Verfügung. Da muss man das doch nicht jedes Jahr auf das Neue diskutieren. Ja ja… die Zeiten haben sich geändert. Sicher haben sich die Zeiten geändert. Ist auch völlig in Ordnung. Aber kann man denn nicht auch in der heutigen Zeit sich auf Stille besinnen? Auf etwas mehr Ruhe? Auch eine Tradition respektieren? Ich finde ja und mir geht diese ständige Diskussion irgendwie auf die Nerven. Es kommt auch die Bemerkung: ja aber kann nicht jeder es so handhaben wie er es möchte? Sicherlich kann man. Aber wie oben schon erwähnt: Stille und Ruhe ist in der heutigen Zeit wichtig und kommt viel zu kurz. Genießt doch einfach mal die Ruhe. Bleibt doch einfach mal einen Tag lang stehen. Am nächsten Tag geht das Leben eh wieder mehr als hektisch weiter…….

In diesem Sinne wünsche ich euch ein stressfreies und vor allem ein schönes Osterfest. Genießt es und lasst es euch gut gehen 🙂