Die Sache mit dem E-Bike

Wir wollten uns im Urlaub Räder leihen. Haben wir auch wirklich gemacht. Mein Mann hat von Anfang gesagt: ich möchte ein E-Bike. Ja ok… du hast auch den Hundeanhänger daran, verstehe ich. Ich aber brauche keins. Ich kann schließlich trampeln und treten….trainiere ich wenigstens etwas ab…. habe ich etwas Sport und Bewegung im Urlaub…. mich stört es auch nicht….. Ja ja, große Reden habe ich geschwungen 😉 Wir also zum Fahradverleih hin und Räder bestellt. Netterweise und praktischerweise werden sie geliefert und auch wieder abgeholt. Räder kamen am Abend vom Pfingstmontag und wir direkt los. Hund in den Hänger gepackt und ab ging es. Ich bin auch wirklich gut gefahren mit meinem Rad….. bis das mir mein Hintern weh tat….. bis das meine Hände eingeschlafen sind…. bis das ich gerne meinen Mann erschlagen hätte, als er bergauf grinsend an mir mit einer Leichtigkeit vorbei radelte. Worte wie: du Arsch rutschten aus mir heraus….. wir kamen wieder an unserer Ferienwohnung an, mein Mann frisch wie der junge Morgen, ich abgekämpft. Mir tat alles weh. Und ich hatte gelinde gesagt die Schnauze voll. Soll er doch alleine radeln, dachte ich mir so….. fahre ich halt mit dem Auto nebenher…. 😉 oder ich setze mich zu dem Hund in den Anhänger…… tja, nichts dergleichen machte ich. Mein Mann zwang mich quasi sein Rad mal auszuprobieren und nach drei Mal treten auf eben diesem E-Bike überzeugten mich dann auch: lass uns nach Lütjenburg fahren, ich will mein Rad tauschen…..

Gesagt, getan 😉 Wir kommen zum Händler, sie schaute und grinste bei meinen Worten: Moin, ich würde doch gerne ein E-Bike haben wollen…… ihre Antwort war: wusste ich gestern schon, aber sie sind nicht die Erste ;))) Ich bekam dann mein gewünschtes E-Bike bzw. habe es mir ausgesucht und gegen Mittag am gleichen Tag wurde es geliefert…… Tja, man muss also nicht steinalt sein um mit einem E-Bike glücklich zu sein. Außerdem fährt es sich auch nicht von alleine 😉 Trampeln darf und muss man ja trotzdem. Nur das ich jetzt auch auf einmal grinsend bergauf an meinen Mann vorbei radeln konnte 😉 Ich bin wirklich mehr als zufrieden und glücklich mit meinem Rad. Es fährt sich so gut und Radfahren macht jetzt einfach Spaß. Nun sind wir am überlegen, dass wir uns dann für zu Hause auch welche anschaffen werden. Vorausgesetzt, wir haben dann mal fleißig gespart 😉 Aber auch bei uns zu Hause machen sie mehr als Sinn. Wir wohnen leicht im Bergischen und da sind zu Fuß schon manche Wege recht anstrengend. Und Fahrradfahren dort? Es macht nur recht wenig Spaß.

Aber zurück zu unserem Urlaub, denn zu Hause sind wir noch lange nicht. Ich muss es ja wahrlich eingestehen: ihr habt ja alle Recht gehabt, die gesagt haben: nimm ein E-Bike….du wirst es lieben! Ja ja…ihr habt Recht und ich war dämlich, dass ich es erst mit einem normalen Fahrrad versucht habe…. 😉 Es macht so so viel Spaß und so sind wir vorgestern auch zu einer langen Radtour aufgebrochen. Ursprünglich wollten wir nur in den nächsten Ort an den Strand. Haben wir auch gemacht. Dort eine tolle Stelle mit tollem Sandstrand und flach abfallendem Wasser gefunden. Haben eine ganze Zeit dort verbracht und dann sind wir weiter gefahren….immer schön am Meer entlang. Sind an Brasilien vorbei und nebenbei auch durch Kalifornien durchgefahren. Ihr meint, ich verarsche euch? Brasilien? Kalifornien? Ist sie nicht an der Ostsee??? Bin ich 😉 Und hier gibt es die Orte Brasilien und Kalifornien 😉 Als wir fast in Wentdorf waren, sind wir umgekehrt. Von weitem konnten wir sogar schon das Marine Ehrenmal von Laboe sehen. Gleiche Strecke zurück am Meer und so haben wir eine herrliche Radtour von 38 Km absolviert.

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Es hat einfach nur wahnsinnig viel Spaß gemacht und ja: E-Bikes sind nicht nur etwas für Rentner 😉 Das hier sind übrigens unsere Urlaubsschätzchen:

Das mit dem Hänger ist das Rad von meinem Mann und das andere meins. Meins hat  Rücktritt. Ich empfinde es einfach als angenehmer. Aber das ist ja Geschmacksache.

Seit ihr schon mal mit einem E-Bike unterwegs gewesen oder besitzt ihr sogar eins? Oder lieber die gute alte herkömmliche Art? Ich mag beides, aber würde jetzt doch immer ein E-Bike vorziehen.

Radelnde Grüße!

Realistische Selbstverteidigung oder aber auch wie wir zu WingTsun kamen

Realistische Selbstverteidigung? Da gibt es im Netz vieles zu und auch die unterschiedlichsten Kampfsportarten. Zumindest habe ich es gerade selbst bei Google mal so eingegeben und mir wurde einiges angezeigt. Wir, mein Mann und ich, machen aber seit November 2016 WingTsun.
Wie wir darauf gekommen sind? Mein Arbeitgeber hat Kompaktkurse und einen Kurs über 12 Wochen angeboten und ich habe mitgemacht. Ich fand das Thema Selbstverteidigung schon immer total interessant und es ist ja schließlich als Frau nicht verkehrt, sich wehren zu können und zu verteidigen. Schon nach den ersten zwei, drei Unterrichtsstunden auf der Arbeit hat es mich total fasziniert und es hat mir richtig Spaß gemacht. Natürlich habe ich meinem Mann davon erzählt und berichtet, aber da er keinerlei Vorstellungen davon hatte, kannte er auch nicht die Faszination und konnte meine Begeisterung nicht teilen. Ich habe dann unseren Lehrer Stefan Fiege gefragt, ob wir vielleicht mal zu einem Probetraining kommen können. Die Antwort war: ja klar, kommt einfach vorbei. Gesagt, getan und wir sind an einem Samstag zu seiner Schule hin. Eine Unterrichtsstunde hat gereicht und mein Mann war genauso begeistert wie ich und auf der Rückfahrt nach Hause kam nur: du, dass möchte ich öfters machen und richtig lernen… lass uns da anmelden. Musik in meinen Ohren 😉

Aber was ist eigentlich WingTsun?

Historie

Der Legende nach wurde WingTsun vor etwa 250 Jahren von der buddhistischen Nonne Ng Mui entwickelt. Die Technik wurde nach ihrer ersten Schülerin Wing Tsun (zu deutsch: schöner Frühling) benannt. Ziel war es, Zivilisten eine wirkungsvolle Verteidigungsmöglichkeit an die Hand zu geben, auch wenn sie körperlich zunächst unterlegen schienen.

WingTsun (WT) ist eine chinesische Kampfkunst, die der Selbstverteidigung dient. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Kraft des Angreifers nutzt und gegen ihn verwendet. Daher bezeichnet man WT auch als weiche Kampfkunst. Nicht die eigene Kraft, sondern die des Gegners gibt den Ausschlag, so dass Unterschiede bei Größe und Gewicht nur eine untergeordnete Rolle spielen und sich WT hervorragend als Selbstverteidigung für Frauen und Männer jeder Statur und jeden Alters eignet.

Jeder vermiedene Kampf ist ein gewonnener Kampf

Die ständige, kontrollierte Auseinandersetzung mit der eigenen Kraft und das Wissen um die bereits erworbenen Fähigkeiten in Auseinandersetzungen lassen WT-ler in Situationen wirklicher Bedrohung gelassener und bedachter reagieren. Allein durch das gewonnene Selbstbewusstsein gewinnt der WT-ler eine Ausstrahlung, die sie oder ihn für einen Angreifer unattraktiv machen.
Lässt sich eine Auseinandersetzung nicht mehr vermeiden, bietet WingTsun ein kompromissloses Verteidigungssystem, das die Aggression ohne weitere Eskalation oder Gefahr für Unbeteiligte schnell und sicher beendet.

WingTsun ist persönliche Weiterentwicklung. Es ist vielfältig und macht Spaß.

WingTsun ist eine reine Selbstverteidigung, in deren Mittelpunkt einmalige Prinzipien stehen, die durch konzentriertes Üben und bewusstes Sich-Einlassen erlernt und umgesetzt werden können.
Wer WingTsun lernt, entwickelt ein intensives Körperverständnis und ein neues Selbstbewusstsein. Durch regelmäßiges Training erlangen die Schüler mehr Sicherheit. Sie werden sich ihrer selbst und ihrer Möglichkeiten bewusst. Allein dieses neu erarbeitete Bewusstsein und das körperliche Bei-sich-Sein führt zu einem neuen Lebensgefühl. Persönliche Einschränkungen spielen im Alltag keine große Rolle mehr. Das Leben ist vielseitiger und lebendiger. WingTsunler verlassen die „Opferrolle“ und kommen schon deshalb seltener in gefährliche Situationen. Außerdem lernen sie zunehmend bevorstehende Konflikte selbstsicher zu deeskalieren, wodurch WingTsun einen Beitrag zur Gewaltfreiheit leisten kann!
(Texte stammen von WingTsun Akademie Neuss und der EWTO Seite (Dachverband).

Das nur als kleiner Einblick, damit ihr wisst, was es ist und worum es geht.

Nun waren mein Mann und ich also fasziniert und wir haben mit unserem Lehrer gesprochen und wir bekamen die Aufnahmeanträge mit und haben sie beim nächsten Mal auch ausgefüllt zurück gebracht. Niemals wollte ich Mitglied in einem Verein sein (ich mag keine Vereinsmeierei 😉 ). Aber da habe ich überhaupt nicht lange überlegt. Es ist einfach eine so nette und tolle Atmosphäre immer in der Schule, während des Unterrichts, man ist so nett aufgenommen worden, es gibt keine Zickereien, sondern einfach ein tolles Miteinander.
Wir sind natürlich ganz am Anfang. Wir haben beide gerade einmal unseren 2. Schülergrad erreicht und werden in diesem Jahr auf jeden Fall noch unseren 3. Schülergrad machen. Aber bis dahin haben wir noch jede Menge Unterricht 😉 Die Prüfungen für die Schülergrade sind auch total stressfrei. Im Rahmen eines Lehrgangs werden die Unterrichtsinhalte der einzelnen Schülergrade nochmal vertief und am Ende des Lehrgangs ist die Prüfung geschafft. Man bemerkt also im Grunde gar nicht, dass man „geprüft“ wurde. Während des Lehrgangs/der Prüfung wird der Schüler durch den Lehrer (Sifu) beobachtet, unterricht und angeleitet.
Mein bisheriges Highlight war der Lehrgang am 8. April 2017 mit Großmeister Giuseppe Schembri.  Ich habe soviel mitgenommen von diesem Lehrgang und GM Schembri ist ein so lieber und toller Mensch. Ich sehe auf den beiden unteren Bildern etwas fertig aus 😉 Aber wir hatten da auch vier Stunden Lehrgang hinter uns 😉 Ich freue mich jetzt schon auf November, denn da wird GM Schembri wieder in unserer Schule sein.

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Wenn Ihr also auch Interesse habt an Selbstverteidigung, aber bislang der Meinung wart: ne, für mich ist das nichts oder kann ich das überhaupt lernen? Dann kann ich nur sagen ja! Denn WT kann durchaus jeder lernen.

Bringt es denn wirklich was? Oh ja! Es bringt wirklich etwas. Mochte ich abends, besonders im Winter, nicht so gerne alleine mit dem Hund gehen, hat sich das jetzt schon mal geändert. Ich selbst fühle mich einfach sicherer und besser. Auch wenn ich gerade den 2. Schülergrad habe, so wüsste ich dennoch, was zu tun wäre. Allein das gibt Sicherheit und Selbstvertrauen. Wie oft sind wir Frauen denn Opfer? Lasst es einfach nicht zu ein Opfer zu sein!! Ihr müsst auch nicht unbedingt direkt Mitglied werden. Viele Schulen bieten auch sog. Crash-Kurse an, aus denen man sehr viel mitnehmen kann und so einen Kurs kann ich jeder Frau nur ans Herz legen! Macht es, eignet euch Kenntnisse an und seid keine Opfer! Allein euer Auftreten verändert sich und das macht auch schon viel aus. Und ist es denn kein gutes Gefühl zu wissen, was ich tun kann, wenn ich angegriffen werde? Ich finde schon. Ich hab auch anfangs gedacht: ach, ich würde schon relativ tough dagegen angehen, dem eine kloppen oder laut was sagen. Dann fing auf der Arbeit unser Kurs an und unser Lehrer kam direkt mit Situationen an, in denen man da gestanden hat und einfach nicht wusste, was man machen sollte. Man einfach wie gelähmt da gestanden hat.
Man muss als Frau noch nicht einmal überfallen werden. Es reicht doch aus, wenn man in der Straßenbahn steht oder S-Bahn und man dort vielleicht von hinten bedrängt wird. Was dann? Was kann man dann tun? Den berühmten Tritt in die Eier? Durchaus möglich. Aber Hand aufs Herz: auch den muss man erst einmal so schnell hinbekommen und es ist nicht immer machbar. Und schon fühlt man sich als Frau schlecht und irgendwie klein. Aber wir Frauen sollen und dürfen uns nicht klein fühlen! Wir sollten uns effektiv wehren können. Wachsamer werden und nicht dösig durch die Gegend rennen.
WT ist natürlich nicht nur gut für Frauen, sondern genauso gut für Männer!! Aber nicht nur Männer. Erst Recht auch für Kinder! Ja, auch Kinder können es schon lernen und gerade da, finde ich es noch einmal wichtiger. Durch ein außergewöhnliches und ganzheitliches Trainingskonzept lernt das Kind Selbstverteidigung und Selbstbehauptung, so dass es in Streitsituationen schnellstmöglich ein angemessenes Verhalten erlernt – was wiederum den Eltern, Lehrern, Erzieherinnen und dem Kind selbst garantiert, dass es richtig gehandelt hat (Quelle hier auch von der EWTO). Auf der speziellen EWTO Seite für Kinder findet ihr auch weitere Informationen, u.a. wie die Kids es spielerisch lernen, wie es unterrichtet wird und welche Kids ab welchem Alter es lernen können. Leider ist das Thema Mobbing in der Schule ja immer mehr ein Thema und da lernt das Kind, wie es mit der Situation umgehen kann und aus dieser heraus kommen kann.

Vielleicht habe ich ja Euer Interesse an Selbstverteidigung geweckt oder Ihr hattet schon mal den Gedanken: ach, ich könnte mal so einen Kurs machen. Schaut Euch um im Netz unter WingTsun Schulen oder WingTsun Selbstverteidigungskurse. Schaut auf der ETWO-Seite nach, wenn ihr vielleicht eine Schule sucht. Es gibt meist immer eine Schule in Eurer Nähe 😉 Den 1. Schritt müsst Ihr nur machen, aber ich kann sagen: es lohnt sich auf jeden Fall!

Liebe Grüße!

Die Sache mit dem Schweinehund

Ihr kennt ihn doch alle oder? Den Schweinehund. Gibt es eigentlich einen Menschen, der so gar keinen Schweinehund besitzt? Ich glaube nicht. Denn bei irgendwas gibt es immer mal den Schweinehund. Der Schweinehund, der dir ins Ohr flüstert: die Couch ist aber gerade schöner; die Hausarbeit kannst du morgen auch noch machen; du kannst morgen saugen; du willst bügeln? warum? du willst jetzt Fahrrad fahren? Hier ist es aber hügelig… und und und… Ich denke, die Liste kann man endlich fortsetzen.

Ich hab natürlich auch einen Schweinehund. Vielleicht sollte ich ihn Kai-Uwe nennen. Kai-Uwe ist in gewissen Sachen bei mir leider auch sehr ausgeprägt bzw. hat sich breit gemacht. Ich kann es nicht leugnen. Auch Ausreden findet man immer wieder: bin so kaputt, bin so müde, morgen ist auch noch ein Tag etc. pp.. Bei mir gibt es Kai-Uwe im Bereich Bügeln, aber darum soll es hier heute gar nicht gehen. Denn Kai-Uwe hat sich im Bewegungsbereich breit gemacht. Wollen wir es mal so sagen: ich bin durchaus faul!! Ich will es auch nicht schön reden. Vielleicht denken jetzt manche: aber sie hat doch einen Hund, geht sie etwa nicht mit ihm? Doch natürlich. Aber das sind mittlerweile mehr gemütliche Runden geworden. Eddie ist jetzt 13 Jahre alt. Soweit top fit, aber er chillt mehr. Auch beim Spazieren gehen. Klar, kann er noch flott sein. Aber es gibt Tage, da ist er mehr der Entschleuniger als der Beschleuniger 😉 Ist auch völlig ok und wir genießen die gemütlichen Runden mit ihm.
Aber mir reichte das jetzt irgendwie nicht mehr aus. Ich habe für mich bemerkt: ich sollte etwas ändern, etwas tun. Wir gehen zur Zeit 2 x in der Woche zum Training von WingTsun und es kann durchaus körperlich anstrengend sein, aber es hält sich sehr in Grenzen. Wir gehen zur Zeit nicht mehr Reiten und ich merke, dieses 1 x in der Woche auspowern fehlt mir irgendwie. Reiten war immer mein Stressabbau. Natürlich könnte ich auch wieder Reiten, aber ich habe dazu keine Lust und das hat auch mit Kai-Uwe nichts zu tun. Es sind ganz andere Gründe, denn Reiten ist nunmal kein günstiger Sport 😉 (wir können uns das zwar erlauben, aber wir wollen uns das einfach nicht erlauben, soviel Geld für 1 x in der Woche).

So reifte in mir der Gedanke: warum nicht Laufen/Joggen? Ich brauche nicht mit dem Auto dafür irgendwo hinfahren, ich kann das direkt von zu Hause aus machen. Ich lebe in einer wunderbaren und schönen und vor allem grünen Gegend, mit viel Wald und tollen Wegen. Allerdings zum Teil bergauf/bergab 😉 Aber das wäre auch nur wieder eine Ausrede und so habe ich Kai-Uwe Redeverbot erteilt, ihn in den Hintern getreten und mir Laufschuhe von Asics gekauft. Von Asics hatte ich vor Jahren schon einmal Laufschuhe und war mit diesen sehr zufrieden. Gekauft habe ich sie mir am 1. Mai in Roermond im Outlet und da ich glaubte, ich hatte noch nicht die richtige Kleidung habe ich den Laufbeginn heraus gezögert 😉 Aber am 6. Mai morgens um 7 Uhr habe ich Kai-Uwe den Stinkefinger gezeigt, habe mich umgezogen und bin einfach los. Natürlich bin ich noch eine Schnecke. Aber ich will ja keine Rennen laufen. Außerdem kommt es vielleicht irgendwann von alleine, dass ich etwas schneller werde. Damit stresse ich mich auch ganz bestimmt nicht. Für mich ist es wichtig, dass ich es gerne regelmäßig machen möchte und ich locker durchtraben kann. Natürlich gibt es auch noch Gehpausen, denn gerade wenn man startet, soll man es auch nicht übertreiben. Sonst verliert man nachher die Lust daran und außerdem macht dann auch der Körper nicht mit. Erstaunt war ich schon, dass ich durchaus längere Strecken am Stück durchlaufen kann. Habe ich nicht vermutet. Aber mich sehr erfreut 😉 Ich laufe ganz gemütlich und für mich. Bislang sage und schreibe 3 Mal! Nicht vergessen: ich habe am 6. Mai erst gestartet 😉 Ich laufe zur Zeit immer die gleiche Runde. Irgendwann werde ich auch mal eine andere Strecke mir nehmen. Ich habe da schon eine im Kopf.  Aber hier finde ich es ganz schön, dass ich schauen kann, wie lang sie eigentlich ist und wie meine Zeit so ist. Ich sollte vielleicht nur immer an der gleichen Stelle die App Runtastic starten 😉

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Zur Zeit bin ich noch voll motiviert und ich hoffe sehr, dass es auch noch so bleibt. Gut, dass liegt natürlich nur an mir und daran, wie ich Kai-Uwe in Zaum halten kann 😉 Aber der Wille ist da und vor allem ist der erste Schritt getan.
Warum ich laufe? Weil ich mich einfach bewegen möchte. Weil ich sonst einfach zu wenig Bewegung habe. Ich habe einen Bürojob und da laufe ich nicht viel herum. Morgens bringt mich mein Mann meist zur Arbeit, weil er eh in die Richtung fährt und am Nachmittag fahre ich mit der S-Bahn nach Hause. Aber so weit ist die S-Bahn Station nun auch nicht weg. Die Hunderunden sind mehr ein gemütlicher Spaziergang und das war es. Ich möchte mich aber zwischendurch auslasten. Ich möchte einfach etwas für meinen Körper tun, für meine allgemeine Fitness. Ja, vielleicht verliere ich durch das Laufen auch das ein oder andere Kilo. Habe ich nichts dagegen. Aber hauptsächlich möchte ich mich einfach mehr bewegen. Ich bemerke auch jetzt schon, dass es mir gut tut. Ich fühle mich ausgelasteter, werde irgendwann am Abend wohlig müde und schlafe besser. Zumindest an den letzten zwei Abenden war es so. Da bin ich gelaufen und ich habe später herrlich geschlafen.
Jetzt vor kurzem gab es bei Tchibo funktionale Sport- und Outdoormode.  Da habe ich mir dann diese Laufhose bestellt. Von der bin ich ehrlich begeistert. Sehr sehr angenehm und weich zu tragen und fühlt sich auch beim Laufen total gut an. Bestellt hatte ich mir auch noch die lange graumelierte. Auch diese war sehr angenehm zu tragen, jedoch sah sie an mir mehr aus wie eine Ski-Unterhose. Leider. Auch noch bestellt die Laufjacke hier. Aber die war irgendwie komisch. Sie passte, aber saß komisch bzw. sah an mir nicht aus und außerdem hatte ich vorne immer eine Beule durch den Reissverschluss. Leichtes Material und dann ein recht harter Reissverschluss. Das passt nicht so und das lässt die Jacke für mich unbequem werden.  Aber gut, der Sommer steht eh vor der Türe und da benötigt man nicht immer eine solche Jacke und irgendwann finde ich auch noch so etwas in der Art. Hier aber erstmal meine Laufhose und meine Laufschuhe:
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Was ich nur nach meinem ersten Laufen bemerkt habe: ich brauch eine Tasche für das Handy. Die Hose hat hinten zwar eine Tasche, ob da jetzt Handy hinein passt, weiß ich allerdings nicht. So habe ich mir von Tchibo die hier gekauft und die ist echt angenehm zu tragen:
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Und nein, ich bin nicht bezahlt worden von Tchibo für diese Werbung hier 😉 Tchibo kennt mich noch nicht mal. Aber ich bin ehrlich begeistert von der Hose und liebe sie. Laufhosen müssen nicht teuer sein. Ich war nämlich erschrocken über die Preise, als ich mich umgeschaut habe und war einfach nicht bereit, 40 Euro und mehr für eine Laufhose auszugeben. Gute Laufschuhe ja. Die sind wichtig, die sind mehr als wichtig. Und auch möglich, dass die teuren Laufhosen natürlich toll sind, aber für mich kleinen Sportler, der gerade mit dem Laufen anfängt, nicht wirklich nötig.

Ich bin ehrlich gespannt, wohin mich das Laufen führt. Ob ich es durchhalte (ich denke jetzt noch nicht an den Winter 😉 ) oder ob Kai-Uwe irgendwann wieder die Oberhand gewinnt. Deswegen auch dieser Beitrag hier. Er soll für mich einfach eine kleine Motivation sein.

Wie sportlich seid Ihr? Treibt Ihr regelmäßig Sport? Wenn ja, was denn für welchen? Oder doch eher die faule Fraktion? 🙂

Alles Liebe Euch und einen schönen Tag.